KI-Tools, die wir im Auge behalten
Eine datierte Momentaufnahme konkreter KI-Tools nach Kategorie – die Seite, auf der wir aktuelle Produkte beim Namen nennen; bewusst kurz und werbefrei.
Stand: Juli 2026 – Tools ändern sich schnell; nehmen Sie dies als Momentaufnahme, nicht als Urteil. Die längeren Leitfäden auf dieser Website bleiben bewusst markenarm: Sie nennen Produkte nur als vorsichtig formulierte Beispiele, weil Produkte, Preise und Modellnamen alle paar Monate wechseln. Auf dieser Seite verfolgen wir konkrete aktuelle Tools – die Namen hier werden altern, und genau das ist der Sinn. Für die haltbare Version – wie Sie nach der Aufgabe statt nach der Marke auswählen – lesen Sie Welches KI-Tool wofür.
Wir erstellen keine Rangliste, lassen uns die Aufnahme nicht bezahlen und behaupten von keinem Tool, es sei das „beste“. Es sind Beispiele je Kategorie, mehr nicht. Prüfen Sie aktuelle Bedingungen, Einstellungen zum Umgang mit Daten und Lizenzen immer selbst, bevor Sie sich auf ein Tool verlassen – und bevor persönliche Daten, Kundendaten oder Vertrauliches hineingehen, genehmigen Sie das konkrete Konto und den Arbeitsablauf wie eine Geschäftsentscheidung: Rechtsgrundlage, Datenminimierung, Aufbewahrungsfristen, Zugriff, Datenübermittlungen und – wo nötig – ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung (der Leitfaden zur Datensicherheit geht das Schritt für Schritt durch).
Allzweck-Assistenten
Die Allrounder für Texte, Analysen und Ideen. Zu den großen zählen ChatGPT (OpenAI), Claude (Anthropic), Gemini (Google) und Copilot (Microsoft). Fähigkeiten und Bedingungen verschieben sich ständig, und kein Tool führt bei jeder Aufgabe – wählen Sie eines, lernen Sie es gut kennen, testen Sie Kandidaten an Ihrer echten Arbeit und prüfen Sie Ihre Wahl von Zeit zu Zeit neu. Entscheiden Sie nicht allein nach dem großen Modellnamen: Neben der Eignung für die Aufgabe und der Zuverlässigkeit zählen auch die Bedingungen zum Umgang mit Daten und die Einstellungen, die Sie tatsächlich aktivieren. Und behandeln Sie jede Ausgabe als Entwurf – prüfen Sie Fakten, Zitate, Berechnungen und alles Folgenreiche, bevor es verwendet wird.
Quellengestützte Notizbücher und Recherche
Für Antworten, die an Quellen hängen, die Sie einsehen können. Gemini Notebook (Google – ehemals NotebookLM) sammelt Dokumente und andere unterstützte Quellen in einem Notizbuch und antwortet gestützt auf die Quellen, die Sie ausgewählt haben – mit Verweisen auf die Passagen. Nützlich, um eigene Handbücher und Abläufe in etwas zu verwandeln, das Ihre Mitarbeiter abfragen können. Drei Gewohnheiten halten das Ganze ehrlich: Öffnen Sie die zitierte Passage und prüfen Sie, ob sie die Antwort trägt, bevor Sie sich darauf verlassen; wissen Sie, in welcher Oberfläche Sie gerade arbeiten, denn Integrationen können zusätzlich die Websuche nutzen; und achten Sie auf Zugriffsrechte – ein geteiltes Notizbuch zeigt Mitarbeitern alles darin. Halten Sie Vertrauliches also in eigenen Notizbüchern und geben Sie den Quellen einen Verantwortlichen, der sie aktuell hält.
Modelle lokal ausführen
Für Arbeit, die Sie bewusst auf eigener Hardware behalten. Ollama lädt und startet offene Modelle mit einem einzigen Befehl und ist ein gängiger Einstieg; llama.cpp ist eine tiefer angesetzte Inferenz-Engine für alle, die direkte Kontrolle wollen. „Lokal“ ist eine Konfiguration, kein Standard: Vergewissern Sie sich, dass das gewählte Modell wirklich lokal läuft, schalten Sie Cloud- und Web-Funktionen ab, die Sie nicht wollen, und prüfen Sie Erweiterungen und Telemetrie – lokal auszuführen ist eine Schutzmaßnahme, keine Sicherheitsgarantie. Siehe Welche Daten dürfen in eine KI?.
Bilder und Videos generieren
Für neues Bildmaterial. Higgsfield erzeugt Bilder und kurze Videos aus einem Prompt oder einem Ausgangsbild – praktisch, wenn Standbilder und kurze Marketing-Clips aus einer Hand kommen sollen. Die kommerzielle Nutzungserlaubnis in der Lizenz ist nur der erste Prüfpunkt: Sie brauchen die Rechte an Ihren Eingabebildern, Ergebnisse können denen anderer Nutzer oder geschütztem Material ähneln, und Exklusivität ist nicht garantiert. Veröffentlichen Sie KI-Bilder von echten Personen oder Orten nie so, als wären sie echt – und veröffentlichen Sie barrierefrei: Alternativtexte, Untertitel oder Transkripte für Videos, wesentliche Informationen als echter Text.
Lieber gemeinsam lernen? KI-Workshops in Ostbelgien
Werkzeuge sind nur die halbe Miete – der sichere Umgang damit lässt sich am besten gemeinsam üben. Die Mittelstandsvereinigung Ostbelgien (MSVO) bietet mit den KI-KONKRET-Workshops eine praxisnahe Weiterbildungsreihe zu Künstlicher Intelligenz für den Mittelstand an: modular aufgebaut, mit mehreren Lernpfaden, für Einsteiger wie fortgeschrittene Anwender. Im Fokus stehen nicht technische Spielereien, sondern konkrete Anwendung im beruflichen Alltag.
Transparenz: Jochen engagiert sich seit 2019 im Vorstand der MSVO.
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